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der arbeitskreis militär und sozialwissenschaften (ams) wurde 1971 in kiel von einem kreis von soziologen, politologen, psychologen, historikern, publizisten und soldaten gegründet. er nimmt seither eine mittlerfunktion zwischen sozialwissenschaftlern, politikern, bundeswehr und öffentlichkeit ein. der ams möchte mit seinen jährlichen arbeitstagungen und seinen publikationen sowie gelegentlichen studienreisen ins in- und ausland den wissenschaftlichen austausch fördern und zur klärung sicherheitspolitischer und militärfachlicher sachfragen beitragen.
seinen regularien entsprechend möchte der ams vor allem:
der ams hat sich in den vergangenen jahren auf seinen tagungen insbesondere mit den sozialwissenschaftlichen erkenntnissen im bereich der militärsoziologie, der strategieforschung und der internationalen beziehungen befasst. dabei standen themen wie streitkräftestrukturen im internationalen vergleich, sicherheitspolitik, veränderung des bildes von krieg und militär, militärische sozialisation, innere führung, offiziersausbildung, bundeswehr und gesellschaft sowie rüstung und abrüstung im vordergrund. wie das rege echo z. B. auf die jahrestagungen zeigte, wurden diese themen gewinnbringend vermittelt und, unter reger beteiligung von angehörigen der bundeswehr, kontrovers diskutiert. der ams gibt drei- bis viermal jährlich das periodikum ams-newsletter heraus. darüber hinaus publiziert er seit 1988 die ergebnisse seiner tagungen und einzelne einschlägige werke in der buchreihe militär und sozialwissenschaften beim nomos-verlag baden-baden. in dieser reihe, die laufend fortgesetzt wird, sind bislang mehr als 40 bände erschienen. |

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